Adler Mannheim verpassen den Befreiungsschlag, Straubing Tigers siegen im Derby DEL kompakt

Sinan Akdag musste bereits im ersten Drittel zum Duschen. Sinan Akdag musste bereits im ersten Drittel zum Duschen.
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Adler Mannheim – Schwenninger Wild Wings 2:4 (2:1, 0:1, 0:2)

Nachdem der starke Mann der Adler Mannheim, Daniel Hopp, unter der Woche schon gezürnt hatte, dass die Leistung der Mannschaft beschämend sei, konnte ihm das Team keinen Sieg unter den Christbaum legen. Vor ausverkauftem Haus in Mannheim setzten sich die Schwenninger Wild Wings in einem engen Spiel durch. Wie stark die Schwarzwälder in diesem Jahr sind, zeigt der Spielverlauf. Die Führung die Gäste in doppelter Überzahl nach großer Strafe gegen Akdag wegen eines Checks von hinten und einer kleinen gegen Luke Adam konnten die Adler innerhalb von drei Minuten drehen. Dann aber kamen die Wild Wings zurück und glichen erneut aus. Zu Beginn des Schlussdrittels brachte Marcel Kurth die Gäste wieder in Führung. Diese verteidigten sie bis in die Schlussphase, ehe Stefano Giliati mit seinem Treffer ins leere Tor der Adler alles klar machte. Mannheim gab 35 Torschüsse ab, Schwenningen nur 22, war aber – insbesondere in Überzahl – effizienter. Damit bleiben die Adler in der Krise, die Wild Wings auf Play-off-Kurs.

Tore:
0:1 Andrée Hult (Will Acton, Damien Fleury) 11:30


1:1 Devin Setoguchi (Garrett Festerling, Andrew Desjardins) 13:40


2:1 Chad Kolarik (Luke Adam, Thomas Larkin) 14:34


2:2 Markus Poukkula (István Bartalis, Tim Bender) 36:28, 5-4


2:3 Markus Kurth (István Bartalis, Jussi Timmonen) 44:46


2:4 Stefano Giliati 59:34, EN


Strafen: Mannheim 10 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe Sinan Akdag, Schwenningen 8


Zuschauer: 13.600

Straubing Tigers – Augsburger Panther 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)

Auch im letzten DEL-Spiel vor Weihnachten gab es ein 4:2, dieses Mal allerdings siegte das Heimteam im Kellerduell Niederbayern gegen Schwaben. Aber auch hier brachte erst das Empty-Net-Goal die Entscheidung. Zunächst eröffnete der gebürtige Augsburger in Diensten Straubinger Alexander Oblinger mit seinem Treffer im ersten Drittel das Spiel. Exakt 20 Minuten später glichen die Gäste durch Trevor Parkes aus. Dann zeigten die Hausherren, wie man effizient Überzahl spielt: Straubings Jeremy Williams traf zweimal im Powerplay, jeweils auf Zuspiel eines ehemaligen Augsburgers, Mike Connolly. Ebenfalls in Überzahl traf Augsburgs Chefkanonier Brady Lamb zum Anschluss für die Gäste, ehe Stefan Loibl in 59. Minute ins leere Tor der Panther traf. Bereits zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte AEV-Coach Mike Stewart seinen Torwart Olivier Roy vom Eis genommen. Straubing gab 36 Torschüsse ab und war mit zwei Überzahltreffern gegenüber einem Powerplay-Tor der Panther eine Spur effizienter und konnte somit als Tabellenschlusslicht etwas Boden gut machen auf den Vorletzten aus Augsburg.

Tore:


1:0 Alexander Oblinger (Samuel Klassen, Kyle MacKinnon) 9:19


1:1 Trevor Parkes (Drew LeBlanc) 29:20


2:1 Jeremy Williams (Mike Connolly, René Röthke) 36:32, 5-4


3:1 Jeremy Williams (Austin Madaisky, Mike Connolly) 43:42, 5-4


3:2 Brady Lamb (Drew LeBlanc) 54:02, 5-4


4:2 Stefan Loibl 58:18, EN


Strafen: Straubing 8, Augsburg 8


Zuschauer: 4.887

 

 



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