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ESV Kaufbeuren stutzt den Jungadlern die FlügelDNL: Erfolg im Nachholspiel

Trainer Juha Nokelainen hatte nach den vergangenen Wochenende, die teils sehr deutlich verloren gingen, wohl einige schlaflose Nächte verbracht. Im Kaufbeurer Nachwuchsheft „Forecheck" beantwortete er die Frage, welche Comicfigur er sein könnte: „Ich bin der Coyote, der immer wieder einen neuen Plan ausheckt.“ Gegen Mannheim hatte er den richtigen Plan in der Tasche.

Jedoch sah es im ersten Drittel nicht danach aus. Nach 20 Minuten lag man mit 1:4 zurück. Lediglich John Boger glückte ein schön herausgespielter Überzahltreffer. Im zweiten Drittel sollte nun die Zeit von Kaufbeuren kommen. Man fand immer besser ins Spiel. Zwar gab es auf beiden Seiten hochkarätige Chancen, allerdings hatte Kaufbeuren mehr Spielanteile. Markus Lillich konnte den ihm nach einer Notbremse zugesprochenen Penalty sicher verwandeln. Mit der aufkeimenden Hoffnung, dass hier doch etwas geht, ging es in die zweite Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt gab weiter Kaufbeuren den Ton an. Im Powerplay schoss Fabian Koziol per Direktabnahme aufs Tor, wobei Markus Lillich die Scheibe noch berührte und zum Anschlusstreffer einnetzte. Vierzig Sekunden vor Ende der Partie verließ Bastian Kucis sein Tor für einen sechsten Feldspieler. Zehn Sekunden später war der Ausgleich da, Philipp Keil fälschte ins Tor ab. Nach der torlosen Verlängerung ging es ins Penaltyschießen, wo Thomas Heger den entscheidenden Penalty verwandeln konnte. So und jetzt: Zwei Punkte in den Bus einpacken und ab nach Hause.

Trainer Juha Nokelainen: „Ja, wer hätte das gedacht. Wir haben das Spiel einfach gehalten und gekämpft. Im ersten Drittel haben wir vielleicht etwas verhalten agiert und Mannheim war sehr effektiv. Beim 3:4-Anschlusstreffer hat man gemerkt, wie ein Ruck durch die Mannschaft ging. Sie wollten gewinnen. Das war der erste Sieg einer Kaufbeurer DNL-Mannschaft in Mannheim. Gegen Krefeld müssen wir am Wochenende defensiv dran bleiben, auch wenn sie nicht so dominant sind wie Mannheim.“

Mit diesem Aufwind geht es am Wochenende zu Hause gegen Krefeld am Samstag um 17.15 Uhr und Sonntag 10.30 Uhr.