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DNL: ESVK muss sich zweimal knapp geschlagen gebenThomas Heger feiert Hattrick

(Foto: Helmut Bauer/ESVK)(Foto: Helmut Bauer/ESVK)
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Düsseldorf kam deutlich besser ins Spiel und ging im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Auch die Drittelpause brachte keine Ruhe in ein hitziges Spiel. Kaufbeuren kam mit dem harten Spiel besser zurecht und ging mit drei Toren durch Fabian Koziol, Tim Wohlgemuth und Michael Fichtl in Führung. Im letzten Drittel war der ESVK eigentlich weiter am Drücker und hätte das Spiel für sich entscheiden müssen. Spielentscheidend waren dann wohl auch zwei weitere Strafzeiten gegen Kaufbeuren, die viel Kraft kosteten. Und so mussten die Zuschauer drei Tore der DEG mit ansehen. Bei den beiden letzten Toren ließ man Schlussmann Bastian Kucis völlig alleine.

Der Folgetag sollte wieder in geordneten Bahnen verlaufen. Zwar gab es auch heute eine kleine Keilerei, jedoch griff das Schiedsrichterteam konsequent durch. Trotz drei Überzahlspielen des ESVK war es die DEG, die durch einen Fehler an der blauen Linie im Powerplay in Führung ging. Anschließend folgte die wohl stärkste Phase der Kaufbeurer. Markus Lillich traf zunächst in Überzahl, bevor Simon Weingärtner in Unterzahl die Scheibe stahl und Thomas Heger auf 2:1 erhöhte. Zwei Minuten vor Ende des Drittels brachte man Düsseldorf durch individuelle Fehler wieder ins Spiel. Nach dem Führungstreffer der Gäste dämpfte Thomas Heger 16 Sekunden später mit seinem zweiten Treffer die Euphorie der Düsseldorfer. Im letzten Spielabschnitt machte Thomas Heger mit seinem dritten Treffer seinen Hattrick perfekt. Allerdings gelang es auch diesmal nicht, die hochkarätigen Chancen nicht, in Tore umzumünzen.

Nach zwei denkbar knappen Niederlagen steht nun auch rechnerisch der achte Platz für Kaufbeuren fest. In den Pre-Play-offs steht damit der Iserlohner EC aus der blauen Gruppe fest, die nach dem aktuellen Spieltag mit 15 Punkten Vorsprung Tabellenführer sind.

ESVK-Trainer Juha Nokelainen: „Ich denke, wir hätten mindestens drei Punkte verdient gehabt. In beiden Spielen waren wir im ersten Drittel nicht wirklich gut. Danach habe ich gutes Hockey gesehen. Kurz vor Ende der Partie haben wird dann jeweils die Nerven verloren. Die Jungs wollten unbedingt gewinnen und haben nicht damit gerechnet, dass das Spiel auch anders ausgehen kann. Für die Play-offs gegen Iserlohn bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden, auch wenn Iserlohn einen sehr starken Torhüter und gute Einzelspieler besitzt.“