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Das Fernduell geht weiterMannheim, 16.November 2009
Die Länderspielpause der DEL ist vorbei, die Nationalmannschaft des DEB hat ihr einzigstes Vorbereitungsturnier für Olympia erfolgreich absolviert und der Ligaalltag in der DEL stand ab heute wieder für Mannheim (am Freitag spielfrei) auf dem Programm. Für Mannheim galt es, die Eisbären, die es am Freitag versäumten, einen Punktevorsprung in Köln herauszuarbeiten, nicht davon ziehen zu lassen. Dazu mussten die Pinguine aus Krefeld besiegt werden und - frei nach dem Motto "der nächste Gegner ist immer der schwerste" - war das ein hartes Stück Arbeit gegen eine wahrlich nicht fabelhaft spielende Krefelder Mannschaft. Bei den Adlern kehrte Hackert in die Mannschaft zurück, Seidenberg und Scalzo fehlten. Der eine konnte verletzungsbedingt nicht spielen, der andere durfte nicht. Bei den Pinguinen fehlte Milo, Riefers und Hübscher. Im ersten Abschnitt liefen die Aktionen der Adler bis zum gegnerischen Drittel recht ordentlich. Nach Eindringen ins gegnerische Drittel war von Ordnung und durchdachten Aktionen jedoch nichts mehr zu sehen. Dazu kamen unerklärliche technische Fehler. So trafen die Spieler der Adler bei ihren Angriffen entweder den Puck nicht richtig oder passten in eine spielerfreie Zone bzw. verzettelten sich in Zweikämpfen an der Bande, aus denen sie selten als Sieger hervorgingen. Die Pinguine verlegten sich fast ausschließlich aufs Verteidigen und lauerten auf Konter. Einen solchen schlossen sie in der 14. Minute mit einem Tor ab. Dreimal durften sie versuchen, unbelästigt von der Defensive der Adler, ehe auch Freddy Brathwaite machtlos war und Michael Endraß zum 1:0 einschoss. Waren im ersten Drittel nur die Angriffsbemühungen im gegnerischen Drittel dürftig, so befiel dieser Virus im zweiten Drittel alle Mannschaftsteile - es lief nichts zusammen. Man hatte den Eindruck, die Länderspielpause hatte diverse Löscheffekte, was Spiel und Defensiv-/ Offensivaufbau angeht, zur Folge. Obwohl es offensichtlich war, dass heute Abend die Koordination von Kopf und Hand bei vielen Spielern nicht funktionierte, versuchten die Adler oft, die Situationen in der Verteidigung spielerisch zu lösen. Das führte immer wieder zu turbulenten Szenen vor dem Adlertor. Zum Glück hatten die Pinguine auch nicht ihren besten Tag. Es muss wohl irgendwie ansteckend gewesen sein. Dass während einer solch unübersichtlichen Szenerie, dieses Mal vor dem Gehäuse der Pinguine, ein Tor fiel, verdanken die Adler Methot, der im Gewühl am schnellsten reagierte und in der 25. Minute ausglich. Die Freude währte nicht lange. In der gleichen Minute durften sich drei vor Braithwaite frei stehende Pinguine aussuchen, wer schießt. Die Wahl fiel auf Verwey, der zum 1 : 2 erhöhte. Das Spiel ging in diesem Stil weiter. Nach und nach versuchten Robinson und Methot, das Spiel in dieser Phase zu ordnen , sie waren überall zu finden und setzten durch Einzelaktionen Akzente. In der 35. Minute sah Robinson den freien Butenschön, der sich von der blauen Linie die Chance zum 2:2 nicht entgehen ließ. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause. Das letzte Drittel brachte bis etwa zur 50. Minute keine Besserung. Ab da an jedoch fanden die Adler langsam zu ihrem Spiel, die Aktionen fingen an zu laufen und der Spielfluss wurde nicht mehr durch eigene Fehler unterbrochen. So war es dann wiederum Robinson, der in der 54. Minute auf Methot passte und dieser zu seinem zweiten Tor des Abends zum 3:2 traf. Spätestens dieser Treffer brachte den Adlern Sicherheit . Die Pinguine versuchten nun, zu retten was zu retten ist, und intensivierten ihre Angriffsbemühungen, wurden aber durch ein schönes Solo von King darin jäh gestoppt. Er schloss in der 57. Minute - von Hackert auf die Reise geschickt - zum 4:2 Endstand ab. Man weiß nicht, was der Grund für diesen Rückfall ist, hatten doch alle die Hoffnung, dass diese Spielweise aus den Anfängen der Saison endlich der Vergangenheit angehört. Waren die Umstellungen in den Reihen, die Doug Mason als Resultat aus dem Berlinspiel vornahm, oder der Start aus der Pause oder beides der Grund für dieses zähe Spiel heute Abend? Vielleicht sollte man einfach für glückliche drei Punkte dankbar sein und auf Besserung hoffen. Gerd Kositzki Service: weitere Schlagzeilen 9.Februar 2010 Lions Boss Siggi Schneider im Hockeyweb Gespräch Schneider spricht über aktuelles und verrät, was es zum Thema neue Halle gibt... 8.Februar 2010 7.Februar 2010 Iserlohn feiert Auswärtserfolg - Liebsch lobt taktische Disziplin Starker Danny Aus den Birken sichert den Roosters wichtige drei Punkte im Kampf um Platz zehn – Frankfurt verpasst Sprung auf den 4. Platz... Eisbären knacken die 100 Punkte-Marke Nach dem 4:2-Sieg über die Hamburg Freezers haben die Berliner nach 44 Spieltagen bereits 101 Punkte erspielt.... |
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