Frankfurt möchte in Düsseldorf erfolgreich aus der Pause kommen

Frankfurt, 11.November 2009

Nach dem erfolgreichen Abschneiden der Deutschen Nationalmannschaft beim Deutschland Cup steht ab Donnerstag wieder der Liga Alltag im Vordergrund. Mit der vorgezogenen Partie zwischen den DEG MetroStars und den Frankfurt Lions startet die Deutsche Eishockey Liga in den Jahresendspurt der Doppelrunde. In sieben Wochen müssen die Teams im Schnitt 17 Spiele absolvieren. Richtungweisend für Düsseldorf und Frankfurt ist das direkte Aufeinandertreffen am Donnerstag ab 19.30 Uhr im ISS-Dome. Die DEG belegt derzeit den 7.Tabellenplatz und rangiert zwei Plätze und Punkte hinter den Frankfurt Lions. Mit einem Heimerfolg könnten die Rheinländer somit an den Hessen vorbeiziehen, während die Lions mit einem Auswärtssieg fünf Punkte zwischen sich und die DEG setzen könnten.

Während Lions Trainer Chernomaz bis auf Vorobiev alle lizenzierten Spieler aufbieten kann, muss Düsseldorf auf Tutschek (Reha nach Schulter OP), Hinterstocker (Syndesmosesbandriss) und Harrington (Hand OP) verzichten. Chernomaz erwartet am Donnerstag schnelle Düsseldorfer, die besser in der Defensive sind wie letztes Jahr und offensiv drei torgefährliche Sturmreihen zu bieten haben. „Wir dürfen uns auf keinen offenen Schlagabtausch einlassen und aggressiv den Körper der Düsseldorfer attackieren“, so Chernomaz nach dem Mittwochstraining seiner Mannschaft. Diese befindet sich in einem guten Zustand. „Alle Jungs sind fit“, bestätigte Manager Norris. Im Vordergrund der Trainingsarbeit stand, alle Spieldetails noch einmal durchzutrainieren, auch das bisher schwache Überzahlspiel. „Manchmal ist es zwar besser nicht so viel darüber zu reden und es auch mal paar Tage nicht zu trainieren, aber ganz dürfen wir es nicht aus den Augen verlieren“, lautet die Devise von Chernomaz, diese Sorge in den Griff zu bekommen.

In Düsseldorf beschäftigte man sich die letzten Tage mehr mit sich selbst, als mit dem Gegner. Nicht konstant genug und mit zu wenig Leidenschaft in manchen Spielen lautet der Hauptvorwurf. Daher hat Trainer Kreis entschieden seine Sturmreihen zu verändern, um frischen Wind zu entfachen. So werden Joseph und Murphy die Sturmreihen tauschen. Unverändert lässt Kreis seine Paradereihe um Collins, Kreutzer und Reimer. (Frank Gantert - Foto by City-Press)

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