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Abenteuer BundesligaLüdenscheid, 12.März 2007
Noch vor drei Jahren starteten die Highlander in der Landesliga Westfalen. Was folgte, war ein Durchmarsch, der seinen Höhepunkt im Gewinn der Meisterschaft der 2. Liga Nord in 2006 fand. Bemerkenswert war, dass die Lüdenscheider mit steigender Spielklasse immer bessere Ergebnisse erzielen konnten. Landete man 2004 mit 22 Punkten (11 S-0 U-5 N) aus 16 Spielen noch auf Platz drei hinter Waltrop und Menden II in der Landesliga, so konnte man in 2005 den Meistertitel in der Regionalliga Mitte feiern und den Kontrahenten aus Waltrop hinter sich lassen. 14 Siege, bei einem Unentschieden und drei Niederlagen bedeuteten 29 Punkte. Eindrucksvoll das Torverhältnis mit 206:78. In der Saison 2006 konnten die Highlander dann sogar 31 Punkte (15-1-2) verbuchen und den Meistertitel der 2. Bundesliga Nord feiern und sich direkt für die 1. Bundesliga qualifizieren. Doch damit alleine war es nicht getan. Um in der 1. Liga spielen zu können, benötigten die Highlander eine Mannschaft im Jugendbereich (Auflage des Verbandes) und von Seiten der ISHD wurde signalisiert, dass die sagenumwobene Bolzhalle an der Höh (drei Meter über Mindestmaß in der Länge; drei Zentimeter (!) über Mindestmaß in der Breite) nicht für den Erstliga-Betrieb tauglich ist, da es sowohl an Umkleidekabinen, als auch an ausreichenden sanitären Einrichtungen mangelt. Die Stadt Lüdenscheid und die Organisation der Highlander waren gefordert. Durch das Sportamt wurde schnell eine Lösung gefunden – Die Stadt stellte den Highlandern die Dreifach-Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums zur Verfügung. Auch die Highlander steuerten ihren Teil bei und bauten ein Juniorenteam auf. Somit konnte es also wirklich losgehen mit dem Abenteuer Bundesliga. Fest verbunden mit dem Aufstieg der Highlander seit 2004 ist Trainer Norbert Krause. Er kam Ende der Saison 2003 aus persönlichem Interesse zu den Highlandern und bot sich dem Tabellen-Vorletzten der Regionalliga West als Trainer mit den klaren Worten an: “Ihr seid viel besser als ihr dasteht. Nehmt mich als Trainer, oder steigt ab!“ Die Highlander nahmen das Angebot an und stemmten sich gegen den Abstieg. Es folgte eine Serie ohne Niederlage über vier Spiele, ehe im letzten Saisonspiel gegen Essen II dann doch der Abstieg besiegelt wurde. Was ab 2004 sportlich folgte ist oben bereits beschrieben. Neben seinem unermüdlichen Einsatz als Trainer, Gegnerbeobachter und Manager für das „Drumherum“ konnte Krause zudem immer wieder namhafte Spieler für die Highlander gewinnen. In 2003 bereits IEC-Torhüterlegende Sven Doual. Es folgten Eric Daniels, Pavel Trejbal, die Jungs vom EC Siegerland, Daniel Walther und Andreas Halfmann von den Koblenz Knights, sowie Carsten Lang von den Samurai Iserlohn. In 2006 dann der größte Coup, der jedoch eigentlich als Promotion-Aktion gedacht war. Michael Wolf von den Iserlohn Roosters, Rookie des Jahres der DEL 2005/2006 und Inlinehockey-, sowie Eishockey-Nationalspieler streifte das Trikot der Highlander für drei Spiele über. Er fühlte sich jedoch so wohl, dass er seine Bereitschaft zeigte, auch in der Folgezeit für die Highlander zu spielen und erschien beim entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in Menden, um vor dem Spiel eine Ansprache in der Kabine zu halten und das Team von der Tribüne aus anzufeuern. Für 2007 trennten sich die Highlander von Eric Daniels und René Kutzner, konnten dafür aber Ersatz in Person von Karl Jasik und Pierre Kracht von den Mendener Mambas finden. Zudem wird Matti Stein vom EC Siegerland ebenfalls für die Lüdenscheider spielen. Carsten Lang kündigte nach dem Aufstiegsspiel in Menden sein Karriereende an. Mit dem Ziel, eine zweite Mannschaft aufzubauen, verließen zudem die Routiniers Sven Wengenroth, Stephan Weischede, Christian Jung, Anreas Uebach und Sebastian König (zumindest vorerst) das Team. Die Nachwunchstalente Robin Krause und Marco Götze werden ebenfalls in der zweiten Mannschaft spielen, um dort Spielpraxis zu sammeln. Auch der ehemalige Kapitän Daniel Otters, der nach einer Knie-OP Anfang vergangenen Jahres immer noch nicht spielen kann, ist vorerst für die zweite Mannschaft gemeldet. Bauen werden die Lüdenscheider um die „Ur-Highlander“ Lars Engel, Patrick Fackiner und Jonathan Otters weiterhin auf die jungen Siegerländer, sowie Ex-Moskito Patrick Sluga und die Koblenzer Walther und Halfmann. Torhüter Sven Doual wird unterstützt von Nachwuchstalent Vincent Schnell. „So schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, das waren schon letzte Saison die Worte von Trainer Krause. Was daraus wurde ist bekannt. Jedoch wird dieses Unterfangen diese Saison eine wirklich große Herausforderung und bedeutend schwerer als letzte Saison werden, immerhin treffen die Highlander nun auf die besten Teams aus der nördlichen Hälfte Deutschlands. Spielerisch sind die Highlander sicher noch lange nicht so weit, wie die Teams aus Iserlohn, Duisburg oder Bissendorf, aber es war immer der unermüdliche Einsatz, das Kämpfen um jeden Zentimeter in jeder Sekunde des Spiels, was die Highlander ausgemacht hat. Es wird sich zeigen, wie weit die Highlander damit in dieser Saison kommen werden. Es gilt, die Serie zu durchbrechen: Seit 2000 haben die Highlander nie zwei Saisons hintereinander in derselben Liga gespielt. Es folgte immer entweder ein Abstieg oder ein Aufstieg. Diese Fahrstuhlmannschaft-Eigenschaft gilt es nun also endlich abzulegen, denn Aufsteigen ist ja „leider“ nicht mehr möglich... weitere Schlagzeilen 26.Juli 2010 Und wieder war es nichts in Bernhardswald Trotz einer kämpferisch starken Leistung und sogar eines optischen Übergewichtes konnten die Deggendorf Pflanz auch im vierten Anlauf nicht Zählbares ... Perfektes Wochenende für die Beasts Sieg in der Bundesliga und Halbfinaleinzug im Pokal für das Team aus Freiburg.... Zum fünften Geburtstag ein richtig gutes Spiel Trotz der 3:9 (2:2, 1:3, 0:4)-Niederlage der Rostocker Nasenbären gegen den ersten Titelanwärter Bissendorfer Panther minutenlanger Beifall der knapp ... 25.Juli 2010 Uedesheim scheidet gegen Freiburg aus Freiburg ist kein gutes Pflaster für die Uedesheim Chiefs, der letzte Sieg gegen die Beasts gelang im Jahr 2007. Am Sonntag unterlag die Elesen-Truppe... 24.Juli 2010 Bitter Overtime-Niederlage in Köln Die Enttäuschung bei den Duisburg Ducks war groß. 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