Deggendorf Fire bejubelt den Derbysieg. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)

Coach „Nore“ Weber musste in Passau neben den gesperrten Stefan Ortolf und Markus Ruderer auch auf den zuletzt stark spielenden Kevin Weinberger mit einer Knieverletzung verzichten. Fire legte gleich zu Beginn ein hohes Tempo vor und die Abschlussschwäche der abgelaufenen Spielzeit scheint auch der Vergangenheit anzugehören: Nic Sochatsky, Deutsch-Kanadier mit Deggendorfer Wurzeln, traf bereits in der vierten Spielminute zur erstmaligen Führung, die er selbst und in Unterzahl in der zwölften Minute auf 2:0 ausbaute.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber besser ins Spiel, schafften früh den Anschlusstreffer, für den aber Brett Wilson die richtige Antwort fand. Dass sich Fire mit einer 3:2-Führung verabschieden konnte, ist auch den tollen Paraden von Sandro Agricola zu verdanken, der sich mehrfach in brenzligen Situationen auszeichnen konnte und das Duell mit dem ehemaligen Deggendorfer Startorhüter Martin Cinibulk auf der anderen Seite, an diesem Abend für sich entscheiden konnte.

Das Schlussdrittel wurde dann wieder von den Gästen dominiert: Deggendorf nutzte zwei Überzahlsituationen, um für eine Vorentscheidung zu sorgen. Den Schlusspunkt setzte abermals Sochatsky mit seinem dritten Tor an diesem Abend.

Nach dem dritten Erfolg im dritten Spiel steht Fire weiterhin an der Spitze der Tabelle der Oberliga Süd und kann damit auch optimistisch ins nächste Wochenende gehen, wo man diesmal in der heimischen Eishalle auf die Eishockeyfreunde aus Passau trifft. Diesmal dann auch unter anderen wieder mit Topscorer Stefan Ortolf.

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