„Ich bin schockiert“, sagte Alexander Jäger, der Geschäftsführer der für die 2. Bundesliga zuständigen Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft. „Unser Ziel sind 14 Mannschaften, um die Liga auf eine gesunde wirtschaftliche Basis zu stellen“, so Jäger.
Zuständig für die Lizenzierung sind der Aufsichtsrat der ESBG und weitere Mitarbeiter des Deutschen Eishockey-Bundes, unter anderem DEB-Vizepräsident Manuel Hüttl.
Hintergrund der Lizenzverweigerung ist ein fehlender Kooperationsvertrag zwischen der Landshuter Spielbetriebs GmbH und dem EV Landshut als Stammverein. Die Tölzer Löwen, als Oberliga-Meister sportlicher Aufsteiger, hatten ihren Gang in die 2. Bundesliga davon abhängig gemacht, ob es wieder Förderlizenzen zwischen Klubs der DEL und der 2. Bundesliga geben wird. Die Schwarz-Gelben haben wohl Fristen verstreichen lassen, was zur Lizenzverweigerung geführt hat.
Erstaunlich ist sicher, dass das Fehlen des Vertrages nicht vorab geklärt worden ist. Nun müssen sich die beiden betreffenden Vereine über den Sportgerichtsweg in die Liga klagen. Als erster Nachrücker kommen die Fischtown Pinguins Bremerhaven in Betracht, die sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen waren. Erster Nachrücker im Fall Bad Tölz wäre an sich der Oberliga-Vize EV Duisburg; die Füchse hatten aber schon kurz nach dem Finale bekanntgegeben, dass sie nur als Meister in die 2. Bundesliga gegangen wären, nicht aber als Nachrücker zur Verfügung stehen.
Landshut wurde gerade erst von der International Icehockey Federation mit der Ausrichtung eines Zweitrundenturniers im Continental Cup beauftragt, an dem der deutsche Zweitliga-Meister erstmals teilnehmen darf.









